Zu Content springen
  • Es gibt keine Vorschläge, da das Suchfeld leer ist.

Was zeigt die Medikationsübersicht und wie wähle ich Medikamente aus?

Die Medikationsübersicht zeigt alle Medikationsdaten eines Patienten an einem Ort. Von hier aus starten Sie den Import in MediCheck oder eine Analyse mit apodienste AI. Sie öffnen das Fenster in der Patientenansicht über Medikationenübersicht ansehen im Bereich Medikationsplan oder über Import bei Medicheck im Bereich Polymedikationsanalyse. Oben sehen Sie Name und Geburtsdatum des Patienten, damit Sie sicher sind, den richtigen Datensatz zu bearbeiten.

Datenquellen und Zeitraum

Welche Daten angezeigt werden, hängt von der Anbindung Ihrer Apotheke ab. Rechts oben wählen Sie zur jeweiligen Quelle den Zeitraum:

  • WAWI (Verkaufsdaten der Apothekensoftware): 3 Monate, 6 Monate, 12 Monate oder Gesamt. Voreingestellt sind 3 Monate.
  • Blister plan Medikamentenplan beziehungsweise OrderPharm Medikamentenplan: Neueste oder 1 Monat. Zur Liste werden Zeitraum und Planlänge in Tagen angezeigt.
  • Blimus Medikamente mit Beginn ab: Gesamt, 1 Monat, 3 Monat oder Beginn ab mit frei wählbarem Startdatum.
  • Erfasster Medikationsplan: Letzte 6 Monate, Letzte 12 Monate oder Gesamt.
Zeitraum-Auswahl für die Verkaufsdaten

Liegt zusätzlich ein erfasster Medikationsplan vor, erscheinen oben zwei Registerkarten: Medikationsplan von Apothekensoftware und Erfasster Medikationsplan. Beide Registerkarten haben ihre eigene Auswahl, Sie importieren also entweder die Daten der Apothekensoftware oder die des erfassten Plans.

Registerkarten und Tabelle des erfassten Medikationsplans

Die Medikamentenliste

Jede Liste zeigt ihre Quelle und die Anzahl der Einträge und lässt sich über den Pfeil auf- und zuklappen. Welche Spalten erscheinen, hängt von der Quelle ab:

  • Markenname, Einheit, PZN und Quelle: immer vorhanden.
  • Verwandte Daten: Start- und Enddatum des Plans oder erstes und letztes Kaufdatum.
  • Art: bei Blimus und beim erfassten Medikationsplan, zum Beispiel Dauer, Bedarf oder Blister.
  • Arzt, Dosierung und die Einnahmezeiten mo., mi., nm., na.: bei Blister-, Blimus- und erfassten Plänen.
  • Indikation: nur beim erfassten Medikationsplan.
Medikamentenliste mit Auswahl und Z√§hler

Liegt zu einem Medikament eine Arztnotiz vor, erscheint ein Notiz-Symbol. Ein Klick öffnet die Anweisung, die Sie mit einem Klick in die Zwischenablage kopieren können. Einträge, zu denen kein Produkt gefunden wurde, erscheinen blass mit dem Hinweis Name nicht gefunden und können nicht ausgewählt werden.

Markierungen und Hinweise

  • Grün hinterlegte Zeilen: Diese Medikamente tragen dazu bei, dass der Patient die Voraussetzungen für eine Polymedikationsanalyse erfüllt.
  • Warnsymbol bei den Daten: Das Medikament gehört nicht zum ausgewählten Plan, sondern zu einem anderen Zeitraum. Der Hinweis zeigt, zu welchem Plan es gehört, und wird angezeigt, um alle qualifizierenden Medikamente sichtbar zu machen.
  • Hinweis zur Dosierung: Bei markierten Einträgen müssen die Dosierungsanweisungen manuell in MediCheck eingetragen werden. Sie werden nicht automatisch von apodienste importiert.
  • Erneut qualifiziert: Ein grüner Hinweis oben erscheint, wenn der Patient seit der letzten Überprüfung durch neue Medikamente wieder die Voraussetzungen erfüllt.
  • Gespeicherte apodienste AI Analyse: Wurde für den Patienten schon in apodienste AI gearbeitet, können Sie oben zwischen Weiter bearbeiten und Änderungen verwerfen wählen.

Zusätzliche gekaufte Artikel

Unter der Medikamentenliste steht der Abschnitt Zusätzliche gekaufte Artikel. Diese Artikel wurden in der Abverkaufsliste gefunden, können aber nicht in MediCheck importiert werden, zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel oder medizinische Geräte. Angezeigt werden Markenname, Einheit, PZN und das Verkaufsdatum. Der Abschnitt dient nur zur Information, eine Auswahl ist hier nicht möglich.

Abschnitt Zus√§tzliche gekaufte Artikel

Medikamente auswählen und fortfahren

  1. Die erste Liste ist beim Öffnen aufgeklappt und ihre Medikamente sind schon vorausgewählt. Einträge ohne Produktnamen und Medikamente mit gleichem Wirkstoff bleiben dabei bewusst unmarkiert.
  2. Prüfen Sie die Auswahl und setzen oder entfernen Sie die Haken. Mit der Checkbox in der Kopfzeile wählen Sie alle Medikamente der Liste aus, auch die zuvor bewusst ausgelassenen.
  3. Unten links sehen Sie, wie viele Medikamente aktuell ausgewählt sind. Der Text nennt die Quelle, also aus der Apothekensoftware oder aus dem erfassten Medikationsplan.
  4. Klicken Sie unten rechts auf In MediCheck importieren. Nutzer von apodienste AI können die Auswahl alternativ mit Mit apodienste AI starten analysieren. Mit Abbrechen schließen Sie das Fenster ohne Änderungen.

Hinweis: Ist der Patient für die Polymedikationsanalyse gekennzeichnet, erscheint zusätzlich die Schaltfläche Nicht zutreffend. Damit entfernen Sie die Kennzeichnung, wenn der Patient die Leistung nicht in Anspruch nimmt. Sie wird erst wieder aktiviert, wenn der Patient die Kriterien erneut erfüllt.

Keine Daten für den gewählten Zeitraum

Sind keine Daten vorhanden, erscheint der Hinweis Keine Medikamentendaten verfügbar mit der Empfehlung, einen anderen Zeitraum zu wählen (3, 6 oder 12 Monate). Prüfen Sie in diesem Fall auch, ob die passende Datenquelle mit Ihrer Apotheke verbunden ist. In Demokonten steht die Importfunktion nicht zur Verfügung.